Matthew Weinstein

 

Nach dem Studium der Kunstgeschichte an der Columbia University arbeitete der 1964 in New York geborene Matthew Weinstein zunächst als Kritiker (unter anderen für Artforum) und Autor. 1982 gab er die Kunstkritik auf und wandte sich der Schriftstellerei und Malerei zu. Auf der Suche nach einer Möglichkeit seine erzählerischen Impulse mit seinen malerischen Fähigkeiten zu verbinden stieß Weinstein auf die filmische 3D-Animation. Er unterbrach seine Ausstellungstätigkeit für zwei Jahre, um sich die anspruchsvolle Animationssoftware Maya anzueignen. Dies ermöglichte ihm nun Texte, Musik, Performance und Technologie zu verbinden und er präsentierte bald die ersten animierten Filme. Nach und nach entstanden aus diesen virtuellen Welten heraus auch Objekte und Gemälde. Weinstein arbeitet heute mit einem festen Team von Animatoren, Schauspielern und Musikern an seinen „Animierten Kabaretts“.

Den internationalen Durchbruch schaffte Weinstein 2006 mit „Universal Pictures“, einer Einzelausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne. Seine Filme wurde unter anderem in der Kunsthalle Wien und im Wexner Center for the Arts in Columbus gezeigt. Seine Werke sind in vielen internationalen Sammlungen vertreten, darunter das Metropolitan Museum in New York, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Sammlung Goetz in München.